50.000 Worte

Wer hier öfters mal genauer hin schaut wird einen kleinen NaNoWriMo Word-Counter erspäht haben. Denn dort mache ich dieses Jahr mit!
Bisher habe ich leider viel zu wenig Zeit die Geschichte voran zu bringen (du weißt schon, Leben und so). Aber innerhalb von zwei Tagen von 0 auf knapp 6.000 Wörter auf zu steigen ist schon irgendwie ganz gut – finde ich.
Und dann, dann war da dieser magische Moment, den man beim Schreiben manchmal hat.
Gerade war ich an einer ziemlich dramatischen Szene und machte eine kleine Pause. Ging in die Küche um mir neuen Tee zu kochen, dabei sah ich aus dem Fenster…

Tränen traten erneut in seine Augen und er ließ ihnen freien Lauf. Ob sie es gewusst hatte?
Natürlich hatte sie es gewusst! Deshalb hatte sie ihm ihre Knochen vermacht. Es lag nun an ihm eine neue Schamanin zu finden. Für seine… Familie.
Müde ließ er sich an Ort und Stelle nieder. Durch den Schleier aus Tränen sah er sich um. War sie die einzige die gestorben war?
Was war mit seiner Mutter, seinem Vater? Mit den Kindern?!
„Wo seid ihr?!“, schrie er in die Nacht. Doch es kam keine Antwort. Dennoch schrie er immer wieder. „Wo seid ihr?!“
Nur der Wind rauschte und das Feuer knisterte und knackte. Neben ihm saß der Fuchs, jaulte kurz auf, dann leckte er der Alten über die erkaltende Wange. Der Qualm der ersterbenden Flammen wirkte wie Geister. Geister die zum Himmel auf stiegen, in die Unendlichkeit hinauf.
Er wusste nicht wie lange er da gesessen hatte, doch er erwachte aus einer Art Trance, als der Himmel sich im Osten blutrot färbte.
Die roten Hügel wirkten als wären sie mit Unmengen von Blut getränkt – ein Blutmeer. Ein eisiger Schauder lief ihm über den Rücken.

Sonnenuntergang

… Magie, anders kann man es nicht nennen.

3 Kommentare

  1. …da hast Du uns aber noch einen Teil der Geschichte vorenthalten? Dieser hier besteht ja „nur“ aus 189 Wörtern und 1079 Zeichen 😉

    Ich habe nachgezählt *g

    1. Ja, was glaubst denn du? Das hier ist die Stelle die ich geschrieben habe, bevor ich Tee kochen gegangen bin. 😉
      Zwölf Seiten Text würden das hier doch etwas sprengen.
      Und ob das dann jemand lesen würde, sei da hin gestellt. 😉

      1. —Also, ich kenne zumindest eine, die würde – wenn sie nicht gerade damit beschäftigt ist einen von den Handwerkern ans Telefon zu bekommen. Die sind ja mal wieder untergetaucht. Wenn das so weitergeht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, das Deine Geschichte vor unserer Baustelle fertig wird……

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