Tja…

und schon bist du wieder vorbei. Du garstiges, unschönes Jahr. Ich habe dich gehasst, dich manchmal abgöttisch geliebt. War dank dir in Island, habe Dinge getan die ich ohne dich nicht getan hätte.
Liebes Jahr. Geh doch trotzdem. Weit, weit weg!

Allgäu 2016

Obwohl du mir so viel bei gebrach hast. Über die Stärken von Schwachen und die Schwächen von vermeintlich Starken.
Hast mir einen Geburtstagsgipfel beschert, aber auch den Lieblingsmenschen genommen.
Mir gezeigt, das Leute die es offensichtlich nett mir dir meinen, nur auf ihr eigene Interesse aus sind. Das Menschen falsch sind. Das ungesagte Worte mehr sagen können, als viele und das ich mehr auf mein Bauchgefühl hätte hören sollen. Das man sich nie grenzenlos aufopfern sollte für Dinge und Menschen, die einen nur aussaugen.
Hast mir Krankheiten geschenkt, die ich nicht haben wollte. Hast mir oft die kalte Schulter gezeigt, wo ich eine warme hätte brauchen können. Hast mich oft alleine gelassen, wenn ich Gesellschaft gebraucht hätte. Warst da, aber nie so richtig.
Du hast mich betrogen – hast anderen so viel mehr gegeben als mir!
Du hast mir gezeigt das viele vermeintlich offene Türen in Wirklichkeit schon lange zugeschlagen wurden und mit dicken Schlössern versehen waren. Im Gegenzug sind viele Türen, die angelehnt waren so weit aufgesprungen, dass ich mir nun aussuchen kann durch welche ich trete. Die Furcht, die Falsche zu nehmen, bleibt bestehen.
Du hast mir gezeigt was pure Angst, Einsamkeit und menschliche Kälte bedeutet. Aber auch viel Mut und Wärme geschenkt, sie aber auch wieder mit dir gerissen…
Aber alles in allem, kann ich nur den Spruch im Gipfelbuch meines eswarnurnocheineHüllevonDir-Geburtstagsgipfel nehmen und umwandeln:
Fick dich 2016, fick dich Jahr, fick dich scheiß… Ach, was auch immer!
Danke für nichts. Ich bin froh das du vorbei bist, komm bloß nicht wieder!

Allgäu 2016

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