Sprachlos

So, da bin ich wieder. Es war etwas ruhig hier. Die Hoffnung bleibt, das sich das hier bald ändert.
Aber bevor es wieder los geht, nach einem ausgiebigen Frühlingsputz, muss ich noch etwas los werden.

Da sind Zeiten im Leben, die sind nicht einfach. Selbst wenn die Zeiten davor schon scheiße waren, gibt es immer noch eine Option die noch schlechter, noch unerträglicher, noch… beschissener ist. Aber auch das geht vorbei, auch wenn man es nicht glauben mag. Nicht Spurlos, aber sie werden irgendwann erträglicher, bis sie ganz langsam verblassen.
Und da so eine Zeit nun (fast) hinter mir liegt, möchte ich all den Lieben danken die mich begleitet haben. Das war super was ihr da gemacht habt!
Danke für alle Anrufe, SMS, Mails und Nachrichten… Und Päckchen! O.o

Danke für Ohren die Jammern bis zum Exzess ertragen haben. Danke das ihr da wart – auch wenn viele nie körperlich anwesend sein konnten.
Danke für Essenseinladungen, Langlauf- und Klettersessions, Daumen drücken, weise (oder weniger weise) Ratschläge, positive Vibes und das gemeinsame Pläne schmieden.
Danke für stilles „an mich denken“. Ich weiß das zu schätzen, wirklich!
Bei so viel Herzlichkeit die mir ein paar Leute entgegen gebracht haben war ich wirklich sprachlos – bin es immer noch. Danke das ich wegen Euch nicht den Glauben an das Gute im Menschen verlieren konnte, obwohl es haarscharf war.
Danke an alle die mir an schrecklichen Wochenenden ihre Couch zur Verfügung gestellt haben. Danke fürs Tee kochen und betüddeln trotz der Gefahr mit Viren beschleudert zu werden.

Danke dafür mir den Abschied schön gemacht zu haben. Für ein paar letzte unvergessliche Momente in der beklopptesten Stadt der Welt. 😉
Danke auch an die, die schon vor vier Jahren gesagt haben, das ich zurück kommen soll. Ihr hattet so recht! Ich wollte es nur nicht wahr haben. Danke für diese gnadenlose Ehrlichkeit – damals schon! Und auch an die, die jetzt ehrlich gewesen sind!

Danke für das tolle Empfangen werden – zurück – dort wo man richtig sein kann.
Danke an das Karma das mir hier und da ein paar (große und kleine) freudige Überraschungen bereit gehalten hat.
Danke für das (spontane) Kisten schleppen – runter und auch hoch. Und nachträgliches Schrauben und Zusammenbauen. Für Augen und Ohren offen halten und Buschtrommeln trommeln.
Und auch für die Begleitung bei der ersten Sprinterfahrt meines Lebens!
Bei all dieser Hilfsbereitschaft fühle ich mich ganz klein… Ihr alle seid so groß! 🙂

Ich habe nachgezählt, das sind nun 14 Danke. Und es ist immer noch nicht genug!

Da ich es sowieso nicht wirklich in Worte fassen kann… Ihr seid spitze! Bleibt so!
Und zwischen all dem Chaos das da geherrscht hat, zwischen all diesem bitteren Beigeschmack… Ich sehe da etwas großes, neues auf uns zu kommen. Und es freut mich all das mit euch teilen zu dürfen.
Danke an das kleine Glück – das vielleicht Großes möglich machen wird. 🙂

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