Es wird Räge ha…

Amsterdam 2017

Neulich hat es mich ein paar Tage in den Norden verschlagen. Genauer gesagt, Amsterdam.
Da war ich noch nie. Zeit das zu ändern!
Und ich nehme Dich einfach mal mit auf Streifzug durch die Grachtenstadt. Regenschirm und Gummistiefel dabei? Gut, dann kann es ja los gehen.

Amsterdam 2017

Unweigerlich zu Grachten und Giebelhäusern gehört natürlich auch der etwas anstrengende Fahrradverkehr. Der dann mal dafür sorgt, dass ein Trollviech sich nicht über die Straße traut, aus Angst umgeradelt zu werden. Ach ja, und der allgegenwärtige Geruch nach Gras…

Amsterdam 2017
Knorrige Bäume im Vondelpark

Der Vondelpark ist wohl der einzige Park in der Stadt in dem man ungestraft öffentlich Sex haben darf – natürlich erst wenn es dunkel ist. Aber im Grunde hocken da nur paranoide Kiffer in den abgelegenen Ecken und die Jogger laufen ihre Runden.

Amsterdam 2017

Und De Wallen… Machte mir eher den Anschein den Touris das Geld durch osteuropäische Importe aus der Tasche zu ziehen. Und die machen das hoffentlich alle freiwillig!
Nebenan gibt es Chinatown! Wenn man asiatisch Essen möchte, dann sicher dort in einem der kleinen Lokale.

Amsterdam 2017

In den vielen Seitenstraßen gibt es nette Cafés, wo hübsche Großstädter mit ihren MacBooks hocken und veganen Café-Latte und Espresso-Tonic schlürfen. Und deren Bedienung mit roten Augen vor dem Kuchenregal steht – welch hartes Leben. 😉

Amsterdam 2017

Die Giebelhäuschen haben mich in ihrer Art etwas an Danzig erinnert. Doch diese Häuser sind etwas schiefer.
Amsterdam steht wie Venedig auf Stelzen. Nur das die Stelzen nicht so gammeln wie in Venedig. Dennoch sind einige Häuser etwas abgesackt. Das liegt daran, dass der Wasserpegel manchmal sinkt und die Stelzen dann an die Luft gelangen. Der Charakter einer reichen Stadt – was ist schon perfekt?

Amsterdam 2017

Über die Seilwinden oben werden die Möbel durch die Fenster hinein ins Innere transportiert, darum ist auch die Fassade so gebaut, als würde das Haus etwas vorne über kippen. Das soll so sein, damit die Waren/Möbel nicht gegen die Hauswand schlagen.

Amsterdam 2017

Die Fenster der oberen Geschosse sind deswegen kleiner, damit das Haus höher wirkt. Und oft sind die Häuser nach hinten hin breiter gebaut. Da man bei dem Erwerb des Grundstücks nur die Breite der Fassade zahlen musste.
Und die Treppenhäuser so eng, das man nicht einmal daran denken möchte ohne eine Seilwinde um zu ziehen. Platzmangel, ein Problem seit hunderten von Jahren…

Amsterdam 2017

Giebelhäuser und ich – große Liebe! 🙂
Und Jugendstil! Hier vermischt in einer liebenswürdigen Art.
Eine schöne Stadt bist du, Amsterdam!

Amsterdam 2017

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