Stunning Views

Unser Weg ist ein schmaler steiniger Pfad, so wie wir es am liebsten haben.
Um uns herum sind die Berge in dicke Wolkenumhänge gehüllt. Nur hier und da sieht man eine weiße Schneehaube hervorspitzeln.

Das Ziel ist Pep of Glencoe, der mit seiner wunderbaren Aussicht auf Loch Leven bestechen soll.
Heute wohl eher mit… grauer Suppe.

Schon beim Aufstieg treffen wir auf einige tierische Anwohner.
Mir wurde vor meinem Polen Urlaub davon berichtet, dass man in Polen auf jeden Fall Hirsche sieht. Nicht so das Trollviech. Kein Hirsch, weder im Wald noch auf dem Feld. Und hier?!
Hier traben sie gemächlich, wenn auch mit skeptischem Blick, nur wenige Meter an einem vorbei.

Nachdem die Herde dann doch aufgeschreckt das Weite suchte, ging es weiter.
Immer dicker werden die Wolken. Bald schon haben wir irgendwie den Pfad verloren.
Finden ihn doch dann bald darauf wieder und können so doch noch zum Gipfel aufsteigen.
Dort wartet auf uns kühler Wind und bald eine kleine Überraschung.
Ab und zu erhaschte man durch die dicken Wolken tatsächlich einen Blick auf Loch Leven und die Nachbarberge.
Bis sich wieder die nächste dicke Wolke an uns vorbei schob. Was wirklich toll ist! Ich mag das! Man befindet sich in einer Wolke! Wann hat man das schon? 😉

Und dann besuchte uns auch noch eine gut getarnte tierische Überraschung! 🙂
Tatsächlich haben uns Mr. Und Mrs. Ptarmigan (zu Deutsch: Schneehuhn) eine kurze Audienz gegeben.

Als diese etwas entnervt durch uns Touris schließlich das Weite suchten, merkten wir auf einmal wie arg der Wind aufgefrischt hatte.
Und so traten wir schnell den Rückweg an.

Eine schöne Tour war das.
Nächstes Mal dann vielleicht doch bei besserer Aussicht?
Das es geht haben wir ja am nächsten Tag gesehen. 😉

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