Sneak peek²

Irgendwie ist das die letzte Zeit hier sehr ruhig geworden. Die Dinge, die ich noch verbloggen möchten, bilden eine immer länger werdende Schlange. Wäre da nicht so viel verplante Freitzeit und so gutes Wetter! Und überhaupt diese Blogunlust… Uff…
Damit dir nicht langweilig wird – und um dich ein bisschen an zu fixen 😉 – habe ich mal wieder ein Rezept und ein paar Bilder. Aus Schottland!
Bald gibt’s davon mehr – versprochen!

Heildelbeer-Scones
nach deli 01/2014

Zutaten:
250 g Mehl
4 TL Backpulver
1 Prise Salz
½ TL Zimt
50 g Zucker
50 g kalte Butter
eine Hand voll Heidelbeeren (TK)
1 Ei
100 ml Vollmilch

Den Ofen auf 200 Grad Umluft (bei mir Ober/Unterhitze). Mehl, Backpulver, Salz, Zimt und Zucker in einer Schüssel vermischen. Die Butter in kleine Würfel schneiden, hinzufügen und mit den Händen in der Mehlmischung zerreiben, sodass kleine Butterflocken entstehen. Dann die Heidelbeeren hinzufügen.

Ei und Milch in einer Tasse verrühren und zu der Mehl-Butter-Mischung geben. Die Masse vorsichtig mit einem Löffel zusammenfügen, sodass ein grober Teig entsteht. Dabei aufpassen, dass der Teig nicht zu viel geknetet wird.

Den Teig aus der Schüssel nehmen, auf einer bemehlten Fläche ein paar Sekunden sanft kneten und auf eine Dicke von 3 cm flach drücken. Kreise ausstechen (ich habe dafür ein Glas verwendet) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.

Die Scones 12 Min. (bei mir ca. 17 Min.) goldbraun backen. Etwas abkühlen lassen, aber noch warm servieren. Dazu passt Clottet Cream und Marmelade.

Im Original Rezept waren statt Heidelbeeren getrocknete Preiselbeeren vorgesehen. Aber durch den Zimt und die Blaubeeren schmecken sie ein bisschen nach Skandinavien. <3
Die Scones sind auch schön schnell und unkompliziert zubereitet. Macht sich bestimmt gut beim nächsten Bronch.

#nanoadventures

Das Rauschen des Flusses begleitete sie stetig. Das glasklare, teils eisblaue Wasser suchte sich seinen Weg zwischen den Felsen hindurch und rauschte in kleinen Kaskaden bergab.

Rotwand 2018

Um sie herum plätscherte und zwitscherte es und die Sonne ließ die Farben der blühenden Primeln, Buschwindröschen und des ersten Enzians fröhlich schillern.

Bald wurde der Pfad etwas waldiger und schmaler. So merkte sie es kaum, dass sich um sie herum – verdeckt durch die hohen Gipfel – düstere Wolken auftürmten.
Frohen Mutes führte sie jeder Schritt ihrem Ziel hin.
Die Sonne schien noch, als die ersten Tropfen ihre warme Haut kühlten.
Die Sonne schien noch, als aus den wenigen Tropfen mehr wurden.
Sie schien nicht mehr, als Hagel auf die herab prasselte.

Kühle, nasskalte Luft wehte ihr entgegen und sie suchte Schutz unter dem Vordach einer kleinen hölzernen Hütte. Der prasselnde Regen und Hagel vermischte sich mit dem stetigen Rauschen des Baches. Es wurde kühler, Wind frischte mehr und mehr auf.

Es schien nicht enden zu wollen. So entschied sie sich eine kurze Pause ein zu legen und etwas zu essen.
Sie wartete ruhig im trockenen Unterstand ab. Als der Hagel sich in ein leichtes Nieseln verwandelt hatte, ging es weiter.
Bald tat sich vor ihr ein imposanter Wasserfall auf und es begann von Neuem zu regnen. In wenigen Minuten war ihre Hose nass und die Feuchtigkeit fraß sich langsam immer weiter vorwärts.
Mit gesengtem Haupt trottete sie voran und bald erreichte sie einen Zustand der in völliger Gelassenheit aufging. Befeuert durch das gleichmäßige Rauschen des Flusses, dem Tropfen des Regens und dem gleichmäßigen Schritt. Erst als sie den Wald verließ und die Almwiesen hinauf schritt, war der Regen vorbei. Frohen Mutes schlenderte sie weiter und zuckte plötzlich erschrocken zusammen.
Hinter ihr erklang ein Donnern und zerriss erbarmungslos die Stille. Es klang beinahe so, als rolle etwas unglaublich riesiges auf sie zu. Und das erste mal seit sie den Wald verlassen hatte, wandte sie sich um.

Hinter ihr türmten sich bedrohliche schwarze Wolken über dem grauen und unheilvollen Gipfel auf.
Tiefes durchatmen. Oh nein!
Ein kurzer Blick voraus. Die Hütte, wohin der Weg führte, war noch weit entfernt. Vielleicht eine Stunde – stetig bergan. Gelassen thronte sie dort, auf ihrem Felsen. Harrte all den Dingen die da wohl noch kommen mögen.
Mit etwas schnellerem Schritt ging das Mädchen weiter. Schnaufend rannte oder stolperte es die steilen Hänge hinauf. Ihre Fersen schmerzten.
Das Donnern wurde immer bedrohlicher. Beim nächsten Donnerschlag zuckte sie gar zusammen. Wie im inneren einer Pauke hallte der Knall von Bergwand zu Bergwand und trieb sie an.
In der Senke in der sie sich befand kam sie sich so klein und nichtig vor. Gefangen in einem Käfig aus schroffen Fels und unheilvollem Wolken.
Kurz blieb sie stehen. Genoss kurz diesen Schauder. Die Angst füllte sie aus und dennoch mischte sie sich mit einer Faszination für dieses Schauspiel. Hätte so gerne diese Wolkenberge bildlich festgehalten, aber die Zeit drängte.
Ein weiteres unheilvolles Grollen riss die junge Frau aus den Gedanken und trieb sie erbarmungslos voran.
Panisch sprang sie über glitschige Felsen, rutschte im Matsch beinahe aus und versuchte so schnell wie möglich durch die letzten verbliebenen Schneefelder zu kommen. Dabei sank sie bis zu den Knien ein und musste sich mit etwas Gewalt daraus befreien.

Bald war die Hütte erreicht!
Der Wind frischte auf.
Das Donnern klang von allen Seiten heran und die ersten Blitze zuckten wie irr über die Felsen.
Das Herz schlug ihr bis in den Hals und ihre Knie begannen zu zittern. Durch ihre Hektik glitt sie aus und verfluchte den Schnee der ihr den ausgetretenen Weg nahm. Sie musste die letzten Meter über nassen Fels klettern. Wie in einem Mantra rief sie sich immer wieder zur Ruhe. Rannte dennoch fast hektisch bergan. Ihr Herz raste und pochte so laut in ihren Ohren, dass es ihren angestrengten Atem übertönte.
Als sie das Haus erreichte, wusste sie nicht ob sie vom Regen oder vom Schweiß so nass war.
Erleichtert blieb sie kurz stehen, dann öffnete sie zitternd die Tür.
Sie hatte es geschafft!

So, oder so ähnlich hat es sich zu getragen. 😉
Wenn Du den Weg nach wandern willst halte dich an diese Beschreibung. (Besser nicht an schönen Wochenenden, da der Berg einem Ameisenhaufen gleicht. Ich habe bei meiner Tour unter der Woche nur eine Handvoll Leute getroffen.)

Und vielen Dank an die zwei Mädels, die mich beim Abstieg begleitet und nach der Wanderung bis zum nächsten Bahnhof gefahren haben. 🙂

Sunliachtn

Fendels 2018

Kleine Dinge müssen groß gefeiert werden!
Und deswegen machten sich viele Menschen von nah und fern auf ins ferne oder nahe Österreich.
Dort lockte Freibier, Raclette, Schnee und das Alpenpanorama – mit freundlicher Unterstützung vom Wetter – das mit Sonnenschein einen Nachmittag mit Rodeln und anschließendem Kuchen essen auf der Terrasse möglich machte.

Fendels 2018

Fendels 2018

Da auch ein Gast vegan unterwegs ist, musste natürlich ein Kuchen her den alle essen können. Es soll ja schließlich niemand hungern! Nach einiger Recherche bin ich dann auf einen schnellen Schoko-Kirsch-Kuchen gestoßen. Und da viele nach dem Rezept gefragt haben, hier nun Jenes.

Fendels 2018

Veganer Schoko-Kirsch Kuchen
nach www.kochfrosch.blogspot.de

Zutaten:
400 g Mehl
80 g Kakaopulver
300 g Zucker
2 TL Natron
1 TL Salz
1-2 TL Zimt
2 Messersp. Nelkenpulver
240 ml Rotwein
240 ml lauwarmes Wasser (ggf. Teil durch Kirschsaft ersetzen)
2 TL Vanilleextrakt (oder 2 TL Vanillezucker)
160 ml Geschmacksneutrales Öl (Rapsöl)
2 TL Apfelessig
1 Glas Schattenmorellen, abgetropft
100g Zartbitterschokolade, in Stücke gehackt

Guss (optional):
120 g Zucker
4 EL Magarine
oder 40 ml (=2 EL und 2 TL)
— geschmacksneutrales Öl für eine palmölfreie
— und definitiv sojafreie Variante (z.B.
— Sonnenblumenöl)
2 EL Sojamilch
2 EL Kakaopulver
2 TL Vanille Extrakt oder 1 Pck. Vanillezucker und 2 TL Soja-/Hafermilch

Ofen auf 175°C Ober/Unterhitze vorheizen. Guglhupfform fetten und ausmehlieren.

Mehl und Kakaopulver in eine Schüssel sieben. Alle trockenen Zutaten hinzufügen, vermischen.

Alle flüssigen Zutaten in einem Messbecher verrühren. Zu den trockenen Zutaten geben und kurz (!) miteinaner vermengen. Kleine Pulverrester machen nichts. Falls gewollt: abgetropfte Kirschen und Schokolade hinzufügen, kurz unterheben. Teig in die Form füllen.

Auf unterster Schiene ca. 75 Minuten backen. Unbedingt eine Stäbchenprobe machen – die Backzeit kommt auch auf die Form an.

Ich habe den Kuchen schon mehrmals gebacken.
Keinen Guss, nur Puderzucker verwendet und bin mit der Variante „halb Wasser, halb Kirschssaft“ sehr zufrieden.
Zusätzlich gab es noch einen zweiten unveganen Blutorangen Kuchen nach diesem Rezept.

Fendels 2018

Fendels 2018

Abschließend muss ich allen „Gästen“ danken, es war ein wunderschönes Wochenende!
Vielen herzlichen Dank für gutes Essen, Unterstützung, Planungshilfe, Fahrgemeinschaften, Wander-Rodeln und gemeinsames Sonne tanken.
Es wurden schon Rufe laut, das Event zu wiederholen… Sehe ich da etwa eine Tradition heranwachsen? 😉

Fendels 2018
Fotoscheues Trollviech

Laima

Du schöne Stadt!
Kaum war ich da, wusste ich das ich es unglaublich bereuen werde in den Flieger zurück nach Hause steigen zu müssen.

Riga 2017

Du sanfte, anmutende Schönheit.
Mit deinen zarten und rauen Seiten.

Riga 2017

Riga 2017

Riga 2017

Du märchenhafte…
Mit der niedrig stehenden Sonne zauberst du pure Weichheit.

Riga 2017

Riga 2017

Riga 2017

Du ruppige…
Rüttelst auf, wo du aufrütteln musst.

Riga 2017

Riga 2017

Riga 2017

Du lebendige, pulsierende, wachsende – nicht erwachsene…
Du lebst, du träumst, du wächst und bleibst hoffentlich immer du selbst.

Riga 2017

Danke Schicksal, für diesen schönen Flecken Erde den ich erleben durfte.

Riga 2017

Geschlafen:
The Tree House Hostel
Gemütlich, ruhig, direkt in der Altstadt! <3

Gewesen:
Occupationsmuseum Riga & KGB Museum Riga
Umbedingt die KGB-Führung machen! Bedrückend, erleuchtend.

Riga Ghetto Museum
Eintritt gegen Spende, sollte man sich aber mal angeschaut haben.
(In der Nähe befinden sich der große Centralmarkt und auch die Lettische Akademie der Wissenschaft)

Art Decot Museum
Für Jugendstilfans ein Muss!
Auf der gegenüberliegenden Seite gibt es noch einen Jugendstil-Shop! 🙂

Free City Tours
Täglich um 11 Uhr vor der St. Peters Kirche startet die wirklich nett gemachte Altstadttour.
Kosten auf Spendenbasis. Unbedingt machen!

Vier von Vier

Riga 2017

Und schon brennt Kerze Nummer vier. Und somit gleich der ganze Tannenbaum. (Also im übertragenen Sinne natürlich ;))
Das ging wirklich schnell dieses Jahr!
Wenn man mich fragt, könnte die Vorweihnachtszeit ruhig zwei Wochen länger dauern. Aber mich fragt ja niemand. 😉
Bevor mich dann noch schön im Zieleinlauf eine Grippe ausgeknockt hat, hatte ich zum Glück schon alle Geschenke besorgt und Kekse verbacken. Puh! Glück gehabt.

Wichteln 2017

Hier oute ich nun mein eigentlich streng geheimes Wichtel-Geschenk. Aber jetzt ist es eh schon verschenkt, da kann ich es auch verbloggen.
Da ich mein Wichtelkind nicht so gut kenne, gab es eine selbstgenähte Kosmetiktasche. So etwas kann man ja immer mal brauchen. Und dann hatte auch noch der örtliche Stoffdealer Sonderangebot bei Baumwollstoffen!
Also ist ein etwas Trollviech untypischer Stoff mit in die Tasche gewandert.

Wichteln 2017
Das Innenleben ist dann doch wieder sehr Trollviech typisch 🙂

Und ein hübscher silberner Reißverschluss wanderte auch noch in die Einkaufstüte.
Auf dessen Verarbeitung bin ich ein klein bisschen stolz, weil er echt ordentlich geworden ist! Meist bin ich da etwas… lieblos. ^^°

Wichteln 2017

Wichteln 2017

Befüllt wurde das Täschchen natürlich auch gleich noch passend. Hier ein Foto, damit Du ungefähr die Größe des Tascherls siehst.

Wichteln 2017

Die Anleitung bot diese Video-Anleitung auf YouTube. Die kann man sich anschauen, muss man aber nicht. Das was nötig ist, wurde unter dem Video verlinkt – das Schnittmuster zum Ausdrucken.
Das Täschchen hat mich zwei Feierabende gekostet. Ging also sehr schnell.

Drei von Vier

Riga 2017

Das geht ja alles ruck zuck hier. Und schon ist Kerze Nummer drei an und der dritte Adventspost muss schnell, schnell raus. 😉
Dieses mal ein Plätzchenrezept.
Das habe ich vor Jahren schon einmal gemacht. Schmeckt locker, luftig, ist nicht zu süß und wurde von vielen als „So ähnlich wie Heidesand“ belobt.
Noch dazu kommen mit wenig Zeitaufwand ungefähr 3 Bleche Kekse bei rum. Wenn das mal nichts ist!

Dansk Julkaker

Dansk Julkaker
(von kuechengoetter.de)

Zutaten:
200 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Ei
400 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
1 Eiweiß
50 g Zucker zum Bestreuen
2 TL Zimt zum Bestreuen
Mehl zum Arbeiten
Backpapier fürs Blech

Die Butter mit Zucker und Ei schaumig schlagen. Mehl, Backpulver und Salz mischen. Mit der Buttermasse rasch einem glatten Teig verkneten. Den Teig in 4 Portionen teilen und zu Rollen (ca. 4 cm Ø) formen. In Frischhaltefolie wickeln und 2 Std. kühl stellen.

Den Backofen vorheizen. Die Backbleche mit Backpapier belegen. Jede Rolle in 20 Scheiben schneiden. Die Scheiben mit Eiweiß bestreichen und aufs Blech legen. Zucker und Zimt mischen und die Plätzchen damit bestreuen.

Im Ofen bei 200° (Mitte, Umluft 180°) 8-10 Min. backen. Mit dem Papier vom Blech ziehen und abkühlen lassen.

Danks Julkaker

Zwei von Vier

Riga 2017

Letztes Jahr gab es Likör, das Jahr davor Sirup. Ein Rezept das ich hier ebenfalls noch nicht verbloggt habe.
Eignet sich super auch als kleines Last-Minute-Geschenk.
Bei ein paar Leuten kam es super gut an, bei anderen ist es etwas auf Verwirrung gestoßen. Was macht man denn mit so einem Chai-Sirup?!
Ganz lecker schmeckt er über Vanilleeis, oder statt Zucker in den normalen Schwarztee. Aber mein Favorit ist einen guten Schuss davon einfach in heißte (aufgeschäumte) Milch geben. Schmeckt dann wie ‚richtiger Chai‘, welcher in Nepal eigentlich mit Yak-Milch statt Wasser aufgekocht wird.
Hier nehmen wir weniger Yak-Milch, ist etwas schwer zu bekommen momentan. 😉

Chai Sirup 2014

Chai-Sirup
(aus Schot & Korn 12/2014)

Zutaten:
10 g Ingwer
6 Kapseln Kardamom
1 TL schwarzer Pfeffer
1 Vanilleschote
3 Zimtstangen
4 Nelken
250 g Zucker
3 Beutel schwarzer Tee

Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden. Kardamom mit Pfeffer in einem Mörser leicht zerdrücken, sodass sich die Kapseln öffnen. Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen.

Kardamom, Pfeffer, Zimtstangen und Nelken in einen Topf geben. Unter Rühren leicht rösten, bis die Gewürze zu duften beginnen.

500 ml Wasser, Ingwer, Vanillemark und -schote und Zucker zugeben. Aufkochen lassen. Teebeutel zugeben und 10 Minuten mild köcheln lassen. Tee nach 5 Minuten herausnehmen. Gewürzsud 30 Minuten ziehen lassen.

Durch ein feines Sieb gießen, die Flüssigkeit auf 250 ml einkochen lassen. Heiß in eine saubere Flasche füllen und auskühlen lassen.

Chai-Siurp 2014

Eins von Vier

Alpenbrot 2017
Diesjähriger „Adventskranz“

Auf der Suche nach neuen Plätzchen-Rezepten bin ich an diversen Orten über Alpenbrot gestoßen.
Hm… Im Namen stecken Berge drin. Wen wundert es da, dass ich es sofort nach backen musste?
Richtig, niemanden!

Alpenbrot 2017

Wenn man mal davon absieht, dass der Teig eine ganze Generation triggern wird…
Hat Spaß gemacht die Leute danach etwas zögerlich in die Plätzchen beißen zu sehen.
Aber alle waren sich einig, sie schmecken super!
Also nur Mut, lass Dich von Äußerlichkeiten nicht abschrecken.

Hier nun also ein leichtes Rezept für Dich zum 1. Advent.

Alpenbrot 2017

Alpenbrot
(von Chefkoch)

Zutaten:
500 g Mehl
250 g weiche Butter
250 g Rohrohrzucker
2 Eier (Gr. M)
30 g Kakao
1/2 EL Zimtpulver
1/4 TL gemahlene Nelken
1/4 TL gemahlener grüner Kardamom
1/4 TL geriebene Muskatnus
1/2 TL Salz

30 g Puderzucker
2-3 EL Zitronensaft

Ofen auf 180°C vorheizen.
Die Zutaten für den Teig mit einer Küchenmaschine verkneten.
Teig in 6 Teile teilen und auf Backpapier belegtes Blech legen.
Anschließend bei 10 – 15 Minuten und 180 °C backen.
In der Zwischenzeit die Zutaten für den Guss mit einer Gabel verrühren.
Er sollte nicht zu flüssig sein, damit er später eine ganz dünne Schicht ergibt.
Rollen sofort nach dem Backen mit dem Guss bestreichen und etwas abkühlen lassen.
Noch warm in schräge Scheiben schneiden und auf dem Blech komplett auskühlen lassen.
In einer gut schließenden Dose aufbewahren.

Alpenbrot 2017

Alpenbrot 2017

Startschuss

Weihnachten mit großen Schritten an. Und bringt auch noch Schnee mit! Ich bin entzückt! So sollte das sein.
Zeit um sich mit vielen schönen Dingen zu beschäftigen.
Wo andere nur die Augen verdrehen und stöhnen, da blühe ich richtig auf. Endlich Plätzchen backen, es sich in der Wohnung gemütlich machen, Spielenachmittage, viel zu viel heißen Tee und Weihnachtsmärkte/Tollwood!
Und während man sonst nur lethargisch auf der Couch sitzen würde, gibt es immer nebenher etwas, womit man seine Hände beschäftigen kann. Strick- und Nähprojekte – um große und kleine Geschenke zu basteln.
Diese Freude möchte ich gerne weiter tragen und es gibt genug Leute denen man so eine kleine Nettigkeit zu kommen lassen möchte.
Daher hat es sich die vorherigen Jahre eingebürgert einen Likör an zu setzen.
Letztes Jahr gab es einen unglaublich leckeren Mandarinen-Likör.
Dieses Rezept möchte ich Dir nicht vor enthalten. Und jetzt ist noch genug Zeit ihn an zu setzen, damit er kurz vor Weihnachten fertig wird.

Mandarinen Likör 2016

Mandarinen-Vanille-Likör

Zutaten:
750 g Mandarinen (ungeschält)
700 ml Wodka
500g Rohrohrzucker
1 Vanilleschote

Den Zucker in ein großes (gut verschließbares) Gefäß geben.
Mandarinen schälen und Stücke in der Hälfte durchschneiden. Diese zu dem Zucker in das Glas geben.
Vanilleschote einritzen und ebenfalls in das Glas geben.
Mit Wodka auffüllen, verschließen und gut schütteln.
Den Ansatz ca. vier Wochen stehen lassen und täglich kräftig durchschütteln.
Danach durch ein sauberes Tuch abgießen und in ausgekochte Flaschen füllen.
Anschließend: Freude an liebe Leute verschenken! 🙂

Tipp: wer mag kann aus den übrig gebliebenen Mandarinenstücken noch Marmelade einkochen. Diese wird sehr schnapsig, also vorsicht! 😉

Mandarinenlikör 2016

Leider weiß ich nicht mehr woher ich das ursprüngliche Rezept habe.
Falls du – liebe/r Erfinder/in – dein Rezept hier wieder finden solltest, bitte lass doch einen kurzen Kommentar mit Link da. 🙂

Lauter Gute Sachen

Blaubeeren-Zitronen-Kuchen

Was für andere Erdbeeren sind, das sind für mich Blaubeeren: der Inbegriff von Sommer.
Urlaubsmomente, Sonnenschein, glückliche Stunden im Wald. Um danach blaue Zähne und blaue Flecken auf den Klamotten zu haben.
Erinnerungen an warmen, weichen, mit Kiefernnadeln bedeckten Waldboden – und riesige Ameisenhügel. An sonnig, nasswindige isländische Ebenen mit Myriaden an Blaubeeren und Regenbögen. Ein Festmahl. Urlaub, Glück, Jetzt, Gestern, Damals, Kindheit… Vielleicht der Inbegriff von Freiheit?
Es ist schwer zu beschreiben.

Heidelbeer-Zitronen-Kuchen

Und dann taucht da auf einmal dieses Rezept auf, irgendwann war es einfach da und ließ nicht locker. Jetzt – da dieser schöne Sommer letztendlich doch vorbei ist – muss ich noch einmal das Gefühl von Sommer her hohlen.
Und bevor die Weihnachtsplätzchen Zeit los geht, hier noch mal ein sonniges Rezept für Dich. 🙂

Blaubeeren-Zitronen-Kuchen

Blaubeeren-Zitronen-Frischkäse-Kuchen
(nach Finde, Fresh & Food)

Zutaten:
150g Mehl
1TL Backpulver
1 Prise Salz
130g weiche Butter + etwas zum Einfetten
175g Frischkäse
125g Zucker
2 Eier
1 Packung Vanillezucker
1 EL abgeriebene Bio-Zitronenschale
100g Blaubeeren
3 EL weiche Butter
150g Puderzucker

Backofen auf 175°C (Umluft) vorheizen. Eine Kastenform (20x11cm) mit etwas Butter einfetten und mit Backpapier auslegen.

In einer mittelgroßen Schüssel Mehl, Backpulver und eine Prise Salz vermischen.

In einer Rührschüssel 100g Frischkäse, 100g weiche Butter, 125g Zucker und Vanillezucker mit einem Handrührgerät schaumig schlagen. Die Eier nacheinander hinzugeben und jedes einzeln gut unterrühren. Zum Schluss die Zitronenschale unterrühren.

Die Mehl-Mischung über die Butter-Frischkäse-Masse geben und mit einem Spatel vorsichtig unterheben bis eine homogene Masse entstanden ist. Anschließend vorsichtig 75g Blaubeeren unterheben.

Den Teig in die vorbereitete Kuchenform geben und gleichmäßig verteilen. Die Form in den vorgeheizten Ofen geben und für 60 Minuten backen. Den Kuchen anschließend aus dem Ofen nehmen, 30 Minuten abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen und weiter abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit 30g weiche Butter und 75g Frischkäse mit dem Handrührgerät cremig schlagen. Den Puderzucker hinzugeben und gründlich unterschlagen bis eine glatte Masse entstanden ist. Die Masse mit einem Spatel auf der Oberfläche des Kuchens verteilen und die restlichen Blaubeeren darüber streuen. Den Kuchen in den Kühlschrank stellen bis der Überzug erhärtet ist und dann servieren.

Heidelbeer-Zitronen-Kuchen